ABGESAGT! Samstag, 13. November, 19.30 h -- Das Land, der Bischof und das Böse


Spiel-, Dokumentarfilm, Österreich 2021, 90 min.

Regie und Drehbuch: Anita Lackenberger, Gerhard Mader

mit Johannes Seilern


Eine Botschaft gegen das Vergessen.


Oberösterreich Premiere des Spielfilms von Anita Lackenberger die persönlich anwesend sein wird und anschließend zu einem Gespräch zur Verfügung steht.


Bischof Michael Memelauer, einer der wichtigsten Protagonisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In bewegten Zeiten von 1927 bis 1961 ist er Bischof in der Diözese St. Pölten. Seine wohl wichtigste Predigt ist die Silvesterpredigt 1941, gegen die Euthanasie. Sein Leben ist geprägt von den politischen Umbrüchen einer stürmischen Zeit. Das Böse begegnet ihm in vielfältiger Form.



Der Film zeichnet die Lebensstationen des St. Pöltner Langzeit-Bischofs nach, zeigt neben St. Pölten auch seinen Geburtsort Sindelburg im Bezirk Amstetten sowie das Stiftsgymnasium in Seitenstetten. Dargestellt wird Memelauer bei der Silvesterpredigt von Schauspieler Johannes Seilern.


Bischof Michael Memelauer hielt am 31. Dezember 1941 im St. Pöltner Dom seine Silvesterpredigt und sprach sich darin als der einzige, österreichische Bischof gegen die Euthanasieverbrechen aus. In der Nachkriegszeit leistete er einen bedeutenden Beitrag zur Stadtentwicklung und zum ideologischen Brückenbau. Daran soll mit diesem Film „Das Land, der Bischof und das Böse“ erinnert werden.


Mit dem Film soll Bischof Memelauer und sein großer Einfluss auf die Entwicklung der Stadt St. Pölten und das Land Niederösterreich wieder ins Bewusstsein gerufen werden, zu der er über persönliche Grenzen hinweg nachhaltig beigetragen hat.

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